Diese abwechslungsreiche Rundwanderung bei der Presa de las Niñas im Südwesten von Gran Canaria führt Dich durch eine landschaftlich beeindruckende Szenerie mit weiten Blicken, malerischen Tälern und gelbblühenden Ginsterhängen. Du wanderst vorbei an Kanarischen Dattelpalmen, einem Stausee und erreichst schließlich eine weite Hochfläche mit Aussicht bis hin zum Roque Nublo. Ein echter Geheimtipp, der Natur und Ruhe vereint!

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Bitte folgendes zur Anmeldung beachten.
Technische Daten der Wanderung:
Strecke: ca. 9-13 Kilometer, es gibt verschiedene Möglichkeiten für diese Wanderung
Höhenmeter: 300-440 m rauf und runter, je nach genauer Wandertour
Dauer: ca. 3-4 Stunden reine Gehzeit (mit Pausen 4–5 Stunden)
Schwierigkeit: 2-3 siehe hier
Die Wege sind meist gut begehbar, teils etwas schmale Pfade, etwas steinig, mit leichtem Auf und Ab. Ein klein bisschen Trittsicherheit und normale Kondition sind für die Wandertour ausreichend.
Nach DAV Klassifikation blau bis rot
Allgemeine Infos zu den Wanderungen mit Führer auf Gran Canaria, Ausrüstung und Preise hier.
Verpflegung: Selbstverpflegung, siehe hier
Kosten: 59 Euro pro Person.
>>> Termine
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Die Rundwanderung an der Presa de las Niñas zählt zu den schönsten Touren im südwestlichen Inselinneren – nicht zuletzt wegen der beeindruckenden Kombination aus Stausee, Talblicken, Kiefernwäldern und einer meist angenehmen Höhenlage.

Je nach Ausgangspunkt lässt sich die Tour unterschiedlich gestalten. Eine gemütlichere Variante startet direkt auf der Hochfläche oberhalb des Sees – ideal für alle, die lieber flach und ohne größere Steigungen unterwegs sind. Anspruchsvoller wird es, wenn wir die Tour beim Chira Stausee beginnen. Dort steigt der Pfad zunächst durch ein stilles Nebental hinauf – flankiert von imposanten Palmen, die in der trockenen Umgebung einen beinahe oasenhaften Eindruck machen.

Oben angekommen öffnet sich die Landschaft. Du erreichst eine weite, ruhige Hochfläche mit herrlichen Blicken über das Soria-Tal, den Stausee von Soria und – bei klarer Sicht – bis hin zum Roque Nublo, dem bekanntesten Wahrzeichen der Insel. Im Norden erstrecken sich die ausgedehnten Kiefernwälder des Pajonales-Inagua-Gebiets, einem wichtigen Naturschutzraum Gran Canarias.

Im Spätherbst und Winter zeigt sich die Landschaft oft recht trocken, doch nach den ersten Regenfällen ab Januar beginnt sie zu erwachen: Gelbe Bodendeckerblüten breiten sich über die Flächen aus, gefolgt vom Ginster, der ab März/April große Teile der Landschaft in leuchtendes Gelb taucht – ein echtes Fest für die Sinne.

Auf dem Rückweg wanderst Du ein Stück entlang des Stausees Presa de las Niñas. Je nach Wasserstand offenbart sich hier ein spannender Kontrast zwischen der trockenen Felslandschaft und dem ruhigen Wasserspiegel. Besonders sehenswert sind auch ein paar alte Höhlen, ein Ort mit Spuren früher menschlicher Nutzung, eingebettet in die stille Berglandschaft.

Diese Tour lässt sich wunderbar in den Tagesverlauf integrieren, ist abwechslungsreich, naturnah und je nach Routenwahl auch für weniger geübte Wanderer gut machbar. Wer die Einsamkeit, Weitblicke und landschaftliche Vielfalt sucht, wird hier definitiv fündig.







